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Verhandlungen zwischen DKG und PKV-Verband kommen noch nicht zum Ergebnis: Aktuelle Informationen zum Thema Wahlleistungen im Krankenhaus
Am Rande der Medica trafen sich die Verhandlungspartner bereits im November 2001, ein weiteres Treffen fand jetzt im Februar 2002 statt. Nach wie vor beharrt der PKV-Verband auf seiner Position, ein Standard-Paket von Komfortleistungen zu einem Preis etwa in der Größenordnung von 60 € für Zweibettzimmer und 95 € für Einbettzimmer vereinbaren zu wollen. Lt. Aussagen von Sitzungsteilnehmern wollen sich die Verhandlungspartner im März 2002 wieder treffen. Diesmal soll seitens der DKG ein Vorschlag aus Krankenhaussicht mitgebracht werden. Mit einem Wirksamwerden einer etwaigen Vereinbarung ist aber mit Sicherheit vor Herbst 2002 kaum zu rechnen.
Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH empfiehlt, die Zeit nicht verstreichen zu lassen, sondern sich gezielt, aber mit Vorsicht darauf vorzubereiten.
- Aktuell werden die Bilanzen erstellt. Hier kommt es darauf an, mit dem richtigen Augenmaß die korrekten (d.h., nicht zu hohen, aber auch nicht zu niedrigen) Rückstellungen zu bilden! Bei Bedarf können wir Ihnen zusammen mit unserem Kooperationspartner aus der Wirtschaftsprüfung gerne helfen.
- Viele Häuser haben ihre Buchhaltung noch nicht so organisiert, dass sie ihre Kosten zur Erbringung der Wahlleistung Unterkunft exakt abbilden können. Wir können Ihnen auf der Basis unserer Kompetenz bei der Kalkulation der Kosten für die Wahlleistungen helfen. Fordern Sie uns!!
- Unser Gutachten und der Anhang mit der Kalkulationsmethodik können bei uns bestellt werden. Viele Häuser scheuen zur Zeit größere Investitionen bzw. stellen diese angesichts der Unsicherheit der künftigen Preise sogar zurück. Demgegenüber sind aber Service-Innovationen in hohem Maße gefragt. Warum bieten Sie nicht all Ihren Patienten zusätzliche Serviceleistungen an? Wichtige Fragen hierbei: Wie rechnen Sie am geschicktesten ab? Wie informieren Sie die Patienten? Wie verrechnen Sie einen Hostessen-Service mit einer Verminderung der Stellenplanung im Pflegedienst? Wie vermeiden Sie Konflikte zwischen ehrenamtlichen Besuchsdiensten und bezahlten Serviceleistungen? Wie organisieren Sie die Logistik? Und: Wie organisieren Sie den Servicedienst, wer kann so etwas leiten? Wir helfen Ihnen gern bei der Einführung und Kalkulation. Rufen Sie uns an.
- Ebenfalls oft Mangelware ist eine wirkliche Vollkalkulation der Einnahmen im Wahlleistungsbereich, auch unter Einbeziehung der Wahlleistung Chefarzt. Eine wirkliche Potentialrechnung öffnet in manchen Häusern erst die Augen für das, was bisher verschenkt wird. Oft stellt sich dann der Return of Investment etwa für die Schaffung eines kleinen, hervorgehobenen Komfortbereichs schneller heraus als gedacht. Lassen Sie sich unterstützen, ob in der medizinischen Portfolio-Planung auf gezielte Anpassung zur Erreichung von Selbstzahlern und PKV-Versicherten oder in der Umorganisation auf Patientenbedürfnisse von Wahlleistungspatienten. Unsere Ärzte haben spezielle Module für die wichtigsten Fachgebiete ausgearbeitet und mit dem Befragungsinstrument „Patienten-Monitor“ steht uns ein starkes Analyseinstrument zur Verfügung.

Kontakt: Helmut Hildebrandt ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )
Aktuelles: Zur Auseinandersetzung um unser Gutachten
In der krankenhaus-umschau 1/2002 legten v. Eiff, Froese, Jürgens und Allkemper eine Musterkalkulation zur Rechtfertigung erhöhter Wahlleistungszuschläge vor. Diese Kalkulation benutzte in Teilen die in unserem Gutachten entwickelten Elemente, ging aber in Teilen erheblich darüber hinaus. Die Wirtschaftsprüfer, mit denen wir das Gutachten zusammen geschrieben haben, haben sich eingehend mit der von Eiff’schen Kalkulation auseinander gesetzt. Ihre Kritik wurde in der ku 3/2002 auf S. 160 veröffentlicht. Eine Downloadmöglichkeit finden Sie hier. In der führen & wirtschaften 1/2002 setzte sich Dr. Schmitz mit den Preisen für Wahlleistungen auseinander.
In seinem f&w–Beitrag im Rahmen der Kompass-Erhebung zu Leistungen und Preisen der teilnehmenden Krankenhäuser kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass sich die Angebote durchaus deutlich, die aktuell geforderten Preise aber nur weniger unterscheiden. Dies ist auch unsere Erfahrung bei der Erstellung des Gutachtens zur Kostenkalkulation von Wahlleistungen. Eine Behauptung des Autors müssen wir aber ganz deutlich zurückweisen. Zum Abschluss des Artikels fasst er zusammen: “Ein vom PKV-Verband in Auftrag gegebenes Gutachten zur Ermittlung der Kosten einzelner Komfortleistungen im Krankenhaus kommt zu dem Ergebnis, dass die Zuschläge für die Unterbringung im Zweibettzimmer in der Regel 60 € und im Einbettzimmer 90 € nicht übersteigen dürften“. Diese Behauptung lässt sich gerade nicht aus der von uns durchgeführten Untersuchung herauslesen.
Wer das Gutachten aufmerksam studiert und seine Buchhaltung vernünftig organisiert, kann ganz im Gegenteil für sein eigenes Haus Zuschläge errechnen, die deutlich über den obigen Wert liegen. Entscheidend ist allerdings die sorgfältige Rechnung und Kalkulation. Die Methode dafür haben wir in dem Gutachten geliefert. Die im Gutachten aufgeführten Durchschnittswerte für die Kosten der am Gutachten beteiligten elf Häuser sind nicht mehr als „Durchschnittswerte“. Im Endeffekt kommt es entsprechend dem BGH-Urteil aber auf die nachweislichen Kosten an.
Das "Gutachten zur Darstellung und Kalkulation der Kosten von Komfortleistungen im Krankenhaus" nebst Anhang mit der Kalkulationsmethodik kann nun bei uns bestellt werden. In dem Paket enthalten sind außerdem
- ein für die Optimierungsberatung konzipierter "HGC-Wahlleistungsrechner" mit Hilfe-Datei
- ein allgemeines Angebot für eine Beratung zur Optimierung des Wahlleistungsmanagements
- unser Artikel aus der krankenhaus-umschau 12/2001: "Wahlleistung Unterkunft - Differenzierung der Komfortangebote - Konsequenzen aus dem BGH-Urteil und dem aktuellen Verhandlungsangebot der Privaten Krankenversicherungen"
- unsere Präsentationen von der Medica 2001
Dieses Paket ist sowohl als gebundene Papierversion als auch als CD erhältlich.
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