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Neustart 2003: Der Gesundheitsmarkt in Bewegung

Ein e-Brief zur Jahreswende (auch downloadbar)

Sie finden in dieser Ausgabe:

  • Integration, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen im Zentrum der Gesundheitsreform im Frühjahr 2003
  • Unerwartete Chancen durch Disease Management Programme
  • Im Focus: Kompetenzzentren an Krankenhäusern
  • Integrierte Versorgung – fertig zur Umsetzung
  • Werkstattbericht: Aus der Beratung einer Transplantationseinheit
  • Preisgewinn im Rahmen der Sanierung: Elbe-Jeetzel-Klinik Dannenberg gewinnt Umweltschutzpreis
  • Hildebrandt GesundheitsConsult in China: Internationale Arbeiten
  • Familiärer Zuwachs: Vom Patienten-Monitor zur Monitor-Familie für Reha-Kliniken, Mitarbeiter und Einweiser und Befragungen allgemeiner Art
  • Neue Partnerschaften: Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH wächst im Verbund
  • Neue Veröffentlichungen: HGC in 2002
  • Neue Akzente: Vorausschau auf Termine und Beratungsschwerpunkte in 2003

Integration, Krankenhäuser, Apotheken und Krankenkassen im Zentrum der Gesundheitsreform im Frühjahr 2003

Nach dem Wirbel um das eilig zusammengeschusterte Vorschaltgesetz werden die Aussagen klarer, was uns im Frühjahr 2003 erwartet. Im Schatten der großen Debatte um die langfristige Finanzierung des Gesundheitswesens (Aufgabe der Rürup-Kommission und Entscheidungsthema für die Jahreswesende 2003/2004) erwarten uns vier große Themenkomplexe:

Integration:

  • Krankenhäuser sollen zur Erbringung ambulanter Spezialleistungen nicht mehr auf die Ermächtigungen durch die KVen angewiesen sein, sondern sollen ein eigenes Recht auf die Erbringung und Abrechnung derartiger Leistungen erhalten
  • Die Bedingungen des § 140 Integrierte Versorgung sollen vereinfacht werden (und die Einflussmöglichkeiten der KVen beschnitten werden)
    Ärztenetze, Krankenhäuser und Krankenkassen sollen einfachere Möglichkeiten direkter Verträge miteinander erhalten

Krankenhäuser:

  • Umsetzung der DRG-Einführung und entsprechende Fehlerkorrekturen. Als Basiswert verdichtet sich übrigens ein Wert zwischen 2.850 und 2.900 Euro
  • Eigenes Recht auf Erbringung hochspezialisierter ambulanter Leistungen – unabhängig von KV-Zulassung
  • Offene Frage: Wie wird die Gesundheitspolitik angesichts der Privatisierungswelle im Krankenhausbereich sich verhalten (zunehmende Verkaufsangebote, Partnerschaftssuchen, Preisverfall, Asklepios-Klage vor dem EUGH ...)

Apotheken:

  • Der Apothekenmarkt wird in 2003 wohl am kräftigsten durchgeschüttelt: Apothekenketten werden gebildet werden dürfen, dazu wird das Mehrbesitzverbot – ohnehin durch geschickte Vertragsgestaltung schon vielerorts ausgeschaltet – fallengelassen.
  • Der Versandhandel wird zugelassen werden – schon allein, um die Steuerexporte nach Holland zu verringern, aber auch zur weiteren Reduzierung der Distributionskosten im Arzneimittelmarkt.
  • Offene Frage: Wie dürfen sich die Krankenhausapotheken neu positionieren?

Krankenkassen:

  • Die Ministerin hat die Marschroute vorgegeben: Weniger Krankenkassen tun es auch. Der schon laufende Prozess der Fusionierung und Reduzierung der Zahl der Krankenkassen soll beschleunigt werden.
  • Offene Frage: Wird die Organisationsreform der Vorstände auch die Selbstverwaltung berühren? Schon lange ist die Einbeziehung von Patientenvertretungen diskutiert worden.

Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH ist sowohl durch seine lange Kenntnis der Akteure in der Gesundheitspolitik als auch durch seine Kontakte zu den Parteien und seine beratende Tätigkeit für einzelne Fraktionen bestens aufgestellt, Praxis-know-how und strategische Planungen zusammen zu bringen – im Vorfeld von Gesetzgebung sowie im konkreten Nachvollzug und der Anpassung an veränderte Marktbedingungen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Unerwartete Chancen durch Disease Management Programme

Lange sah es so aus, als ob die Planungen für die DMPs herausgeworfenes Geld bedeuteten, zur Jahreswende 2003 wandelt sich jetzt das Bild. Kassen und Kassenärztliche Vereinigungen haben sich im Grundsatz auf Verträge geeinigt, auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat eine „Gemeinsame Vereinbarung“ mit den Krankenkassen direkt vor der Veröffentlichung, es geht jetzt nicht mehr um das „Ob“ sondern um das „Wie“. Sowohl für Ärzteverbände und Fachgesellschaften wie für die Krankenhäuser und die vielen neugegründeten Dienstleister im Bereiche Disease Management stellt sich jetzt die Frage: In welcher Form sind wir bei den Aufgaben dabei, welche Teilbereiche übernehmen wir, welche verbleiben bei den KVen und Krankenkassen, welche Bereiche überlassen wir unseren Wettbewerbern? Krankenhäuser müssen sich insbesondere bei dem Thema Brustkrebs überlegen, ob sie sich als Partner dort engagieren wollen oder ob ihre Behandlungszahlen dort so niedrig sind, dass ein Engagement nicht lohnt. Die nächsten Stufen sind ebenfalls schon in Arbeit: Bereits in den nächsten Wochen wird eine weitere RSA-Veränderungsverordnung herausgebracht, welche die Datentransferanforderungen heruntersetzt. Der Koordinierungsausschuss arbeitet derweil intensiv an den Anforderungen für die nächsten Programme:

  • KHK - Herz-Kreislauferkrankungen
  • Asthma und COPD

Bei beiden neuen Indikationsgebieten ist aufgrund ihrer hohen Prävalenz und damit ihrer hohen Relevanz bzgl. der damit verbundenen Umsätze mit erheblichen Auseinandersetzungen um die Vertragsabschlüsse zu rechnen. Frühzeitige Vorbereitung ist dringend angeraten.Wir haben einen eigenen Beratungsschwerpunkt rund um das Thema Disease Management entwickelt. Unter anderem haben wir in 2002 mehrere Marktrecherchen für Versicherungen und Krankenkassen durchgeführt, Qualitätsindikatoren für DMP-Dienstleister entwickelt, für Krankenhausgesellschaften Checklisten und Konzepte entwickelt sowie Krankenhäuser auf Vertragsschlüsse zu DMP-Programmen vorbereitet. Krankenhäuser können sowohl durch eine Nichtbeteiligung wie auch durch eine Partizipation an DMPs verlieren und/oder gewinnen. Ganz entscheidend ist es, kurzfristig eine entsprechende Analyse der eigenen Situation und der eigenen Chancen durchzuführen. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Im Focus: Kompetenzzentren an Krankenhäusern

Mehrere Gründe sprechen für die Einrichtung von interdisziplinären Kompetenzzentren an Krankenhäusern:

  • Für viele Indikationen ist die wissenschaftliche Evidenz einer verbesserten Outcomes in einem „High-Volume-Krankenhaus“ belegt, referierten vor kurzem Prof. Dr. Lauterbach (Universität Köln) und Prof. Dr. Höffken (Präsident der Dt. Krebsgesellschaft) auf einer von Hildebrandt GesundheitsConsult gemeinsam mit MCC organisierten Tagung zu DMPs und Kompetenzzentren.
  • Belegt ist auch, dass das verbesserte Outcome nicht nur mit der Anzahl der Eingriffe sondern auch mit der Art und Weise der internen Organisation der Klinik korreliert ist. Die interdisziplinäre Organisationsform „Kompetenzzentrum Eingriff X“ scheint dabei der bisherigen Organisationsform nach Disziplinen überlegen zu sein.
  • In Verbindung mit der Einführung der DRGs ist vom Gesetzgeber vorgreifend schon vorgesehen worden, dass bestimmte Eingriffe künftig durch die Krankenkassen nicht mehr bezahlt werden müssen, wenn sie nicht in Zentren mit gewissen Mindestmengen an Eingriffen erfolgen. In den nächsten Jahren wird diese Diskussion für viele Krankenhäuser zu einem erheblichen Problem führen.
  • Unter DRG-Honorierung ist es wirtschaftlich geboten, einen Eingriff möglichst standardisiert in möglichst hoher Zahl zu erbringen, um die damit verbundenen Einsparungsmöglichkeiten/Skaleneffekte optimal ausschöpfen zu können.
  • Gerade bei elektiven Eingriffen wählen Patienten und Niedergelassene zunehmend sorgfältiger aus, welchem Krankenhaus sie sich anvertrauen wollen. Der Marketingeffekt eines „Brustkrebs-Kompetenzzentrums“ ist bei Nachweis entsprechender Zahlen und evtl. noch Zertifizierung nicht zu unterschätzen.

Wir unterstützen Sie gern in der Auswahl und dem fachgerechten Aufbau eines Kompetenzzentrums bis hin zur Auswahl und Vorbereitung einer Zertifizierung (neben DIN ISO und KTQ entwickelt auch die Krebsgesellschaft ein Zertifikat). Z.Zt. führen wir gerade mit einem Schwerpunktkrankenhaus im norddeutschen Raum eine Grundlagenstudie zu diesem Thema durch, deren Ergebnisse für dritte Häuser genutzt werden können. Anfang April werden wir eine weitere Tagung mit MCC zur Beteiligung an DMPs und zum Aufbau von Kompetenzzentren organisieren. Nähere Auskünfte erhalten Sie gern unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Integrierte Versorgung – fertig zur Umsetzung

  • Sicherung der ländlichen Versorgung:

Gemeinsam mit dem VdAK-Bundesverband (und LV), den Niedergelassenen der Region, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen sowie einer Reihe von Sozialverbänden und Patientenorganisationen des Landkreises Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen haben wir ein Modell entwickelt für die Übernahme des Globalbudgets für eine ländliche Region - und zwar ausgehend von dem lokalen Krankenhaus. Dieses Modell ist zur Zeit die einzige umsetzungsreife Vollvariante einer Integrierten Versorgung nach § 140. Das Modell ist durchgerechnet, alle Details von Rückversicherung bei Überschäden bis hin zu Verträgen und Datenflüssen sind geklärt. Eine Kurzfassung der Konzeption (Exposé), der Bericht über eine Tagung, auf der wir das Modell vorgestellt haben sowie einige Presseberichte über das Modell finden sich auf der folgenden Website.

Der besondere Clou daran ist die damit verbundene Möglichkeit der Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum: Durch die Budgetübernahme können flexibel lokale Versorgungsbesonderheiten entwickelt und ausgebaut werden, die sich für bundesweite Regelungen sonst nicht unbedingt eignen und daher KV-seitig nicht zugelassen werden könnten, z.B. Öffnung des Krankenhauses sowohl zu einer Mitarbeit durch die Niedergelassenen wie aber auch zur unproblematischen Nutzung der Ärzte und der Einrichtungen des Hauses für die ambulante Versorgung.

Dieses Modell ist für alle ländlichen Räume weiter ausbaubar. Wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf eine Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

  • Varianten im großstädtischen Umfeld / Beteiligung von Industrie und PKV

Neben dieser Vollvariante (volle Risikoübernahme bei entsprechender Vergütung) haben wir eine Vielzahl von weiteren, abgemilderten Risikovarianten entwickelt. Diese reichen von einzelnen indikationsspezifischen Verträgen im Sinne einer „Medizin auf Garantie“ über spezifische Teil-Risiko-Modelle für großstädtische Situationen bis hin zu Qualitätsvereinbarungen zwischen Krankenhäusern, Industrie und Privaten Versicherungen. Wir freuen uns auf Ihr Interesse unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

  • Variante für besondere Einrichtungen, z.B. BSHG-Einrichtungen für Behinderte

Mit den niedersächsischen Krankenkassen, dem Ministerium und der KV sind wir zur Zeit dabei, ein §140-Modell abzuschließen, das sich einem speziellen Anliegen widmet: Einige Einrichtungen für Behinderte haben Integrierte Medizinische Dienste, die insbes. die hausärztliche Betreuung der behinderten Bewohner, z.T. aber auch fachärztlich-neurologische und sogar low care stationäre Versorgung, abdecken. Bisher wurden diese Dienste über Pauschalen und eine Abgrenzungsvereinbarung mit dem Sozialhilfeträger durch die Krankenkassen auf der Basis einer sog. RVO-Pauschale bezahlt. Die Aufsicht will dies nicht mehr akzeptieren, als Lösung bietet sich der § 140a-h an. Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Werkstattbericht: Aus der Beratung einer Transplantationseinheit - Qualitätsaudit

Jedes Projekt ist für uns gleichermaßen wichtig, dennoch gibt es immer einzelne Projekte, die in besonderem Maße stimulieren und dazu drängen, vorgestellt zu werden. Bei dem hier beschriebenen Modell sind wir wegen der Brisanz des Problems, für das wir gerufen wurden, noch in einer besonderen Geheimhaltungsverpflichtung, deshalb müssen wir es etwas verallgemeinert darstellen. Wir hoffen aber, dass wir einem halben Jahr gemeinsam mit den Ärzten der Klinik dort ein wissenschaftliches Paper dazu erstellen können.
Hier der Anlass: In einer Transplantationseinheit einer angesehenen Universitätsklinik im Ausland verringerte sich über die letzten Jahre die 1-Jahres-Überlebensrate der Patienten nach der Transplantation von ca. 90% auf zuletzt nur noch ca. 50%. Nachdem die Ärzte und die Klinikleitung trotz intensivem Studium der Ursachen keine logische Begründung für die Verschlechterung fanden und sich einem ganzen Puzzle von möglichen Gründen gegenübersahen, ohne eine klare Interventionsmöglichkeit zu sehen, entschieden sie sich, externen Rat einzuholen – und sofern dieser zu dem Ergebnis käme, die Transplantationen einzustellen, dann zugunsten der Patienten auch diese Entscheidung zu treffen. Aufgrund der Erfahrungen von HGC im Qualitätsmanagement und aufgrund der Zusammenstellung eines Teams von beratenden Experten aus dem Hamburger Universitätsklinikum entschieden sich die Ärzte und die Klinikleitung für die Hinzuziehung von HGC. In einem Prozess von vier Monaten wurden durchgeführt:

  • Zwei Audits von je zwei Tagen mit mehreren Experten, u.a. mit Überprüfung der Standards, der konkreten Abläufe, der Vermutungen der beteiligten Disziplinen zu den Ursachen der Verschlechterung, dem Beiwohnen einer Transplantation etc. ... Mitschriften der Audit-Interviews und Rückkopplung und Korrektur durch die beteiligten Experten der dortigen Klinik
  • Eine sorgfältige Analyse der Patientenakten der gestorbenen Patienten der letzten drei Jahre
  • Analyse der Thromboseraten sowie der warmen und kalten Ischämie-Zeiten der letzten 61 Transplantationen
  • Ein Vergleich der Standards, der Dopplersonografie, des Gerinnungsmanagements und insbesondere der Reaktionszeiten mit anderen angesehenen Kliniken
  • Präsentation und Diskussion der gefundenen Ergebnisse und Ursachen vor den beteiligten Ärzten der Klinik
  • Endpräsentation des Berichts vor der Klinikleitung

Vier zentrale Faktorenbündel wurden identifiziert und mit einem Maßnahmenplan belegt:

  1. Verlängerte Wartezeiten vor der Transplantation
  2. Zu lange kalte und warme Ischämie-Zeiten
  3. Erhöhte vaskuläre Thromboseraten
  4. Ungenügendes Prozess- und Informations-/Kommunikationsmanagement

Die Verkürzung der Ischämie-Zeiten, die Verkürzung der „Time to react“ durch ein verbessertes Monitoring des Blutflusses mittels einer intra- und post-OP-Dopplersonografie und die Einführung einer Funktion eines „Klinischen Koordinatoren“ für den gesamten Informationsfluss wurden aufgrund der Analysen besonders betont. Bis auf die Intensivabteilung, die durch die Einrichtung der „Koordinatorenrolle“ ihre Verantwortung für den Patienten beeinträchtigt sah, stimmten alle beteiligten Disziplinen den 11 Punkten des Maßnahmenplans zu und setzen diese mit Zustimmung der Klinikleitung auch z.Zt. um.

Die bisherigen Ergebnisse stimmen ausgesprochen zuversichtlich bzgl. des outcomes für die Patienten. Wenn sich die Verbesserung der Ergebnisse Jahresdurchschnitt belegen lässt, ist eine wissenschaftliche Publikation geplant, könnten doch damit erstmals konkrete Beweise für die Notwendigkeit der Einhaltung kurzer Ischämie-Zeiten vorgelegt werden.

Weitere Anfragen zu Transplantationszentren nehmen wir gern entgegen. Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Preisgewinn im Rahmen der Sanierung: Elbe-Jeetzel-Klinik Dannenberg gewinnt Umweltschutzpreis

Energiespar-Gütesiegel für EJK : Umweltminister Jüttner verlieh Ehrenpreis des BUND: »positives Beispiel» (Ein Auszug aus der Elbe-.Jeetzel-Zeitung)
„as Dannenberg. Die Elbe-Jeetzel-Klinik in Dannenberg gilt als »Energie sparendes Krankenhaus». Durch verschiedene Maßnahmen wurde der Co2-Ausstoß insgesamt um 25 % verringert.
Der BUND hat diese Anstrengung gewürdigt und erstmals an zwei Kliniken in Niedersachsen das neue Gütesiegel »Energie sparendes Krankenhaus» verliehen. Bei einer Feierstunde, die kürzlich in der Klinik in Neustadt am Rübenberge stattfand, wurden die EJK und das Neustädter Krankenhaus für ihr überdurchschnittliches Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. Umweltminister Wolfgang Jüttner und Michael Kralemann, der Energie-Experte des BUND in Niedersachsen, nahmen die Würdigung vor.
»Eigentlich sind Krankenhäuser nicht für die Gesundung des Klimas zuständig. Die Auszeichnung durch den BUND wird aber sicherlich noch mehr Krankenhäuser in Niedersachsen ermutigen, diesem positiven Beispiel zu folgen», sagte Jüttner. Kralemann ergänzte, dass das Gütesiegel zeige, dass Initiativen zum Klimaschutz sehr wirksam sein können. Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen Krankenhäuser nachweisen, dass sie in den vergangenen drei Jahren ihren Energiebedarf um mindestens 25 % vermindert haben. In diesem Jahr erhalten bundesweit nur sechs Krankenhäuser dieses Gütesiegel.
»Das ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt zum Klimaschutz», unterstreicht Joachim Gries, Geschäftsführer der EJK. Weil die alte Heizungsanlage des Krankenhauses hohe Reparaturkosten verursachte, wurde in Zusammenarbeit mit Hochbauamtsleiter Jürgen Schwarz und der Berliner Energieagentur ein Energiespar-Contracting-Vertrag mit dem Dienstleister Siemens, Landis und Stafea für die Dauer von 15 Jahren geschlossen, der mittlerweile komplett erfüllt sei. »Geld, um in neue Heiztechnik zu investieren, hätte weder der Landkreis noch das Krankenhaus gehabt», spricht Gries von den Vorteilen der Contracting-Entscheidung.

Der Energiedienstleister investierte nunmehr 352.000 Euro in die neue Heizungsanlage, die Dampfversorgung sowie in die Optimierung der Kältetechniksteuerung. Ferner wurde die Kesselanlage erneuert und auf den tatsächlichen Wärmebedarf angepasst. Die Steuerung der Umwälzpumpen wurde optimiert. Und die Gebäudeheizung wurde von Dampf auf Warmwasser umgestellt. Die Beleuchtung wurde mit etwa weiteren 100 Energiesparbirnen versehen. Im Vertrag ist garantiert, dass die Energiekosten um mindestens 27 % gesenkt werden. Die Senkung der Energiekosten beträgt rund 50.000 Euro pro Jahr. Davon gehen 38.000 Euro zur Refinanzierung des Projekts an den Dienstleister, um rund 12.000 Euro pro Jahr wird der Energieetat der Klinik entlastet. Einsparungen, die über die 27 % hinausgehen, werden hälftig mit der EJK geteilt.“

Die Contracting-Entscheidung war gleich im ersten Jahr der Sanierungsgeschäftsführung durch Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH getroffen worden und kam zu einem außerordentlich guten Ergebnis: 37 % Einsparung. Allerdings musste, wie leider nicht selten, noch erheblicher Druck auf den Contractor ausgeübt werden, seine Verpflichtungen auch zu erfüllen.
Übrigens: Mit Datum vom 31.7.2002 endete die Sanierungsgeschäftsführung der Elbe-Jeetzel-Klinik (des ehemaligen Kreiskrankenhauses Dannenberg) durch die Hildebrandt GesundheitsConsult. Im Endeffekt – die Ergebnisse des Jahres 2002 liegen noch nicht endgültig vor – haben wir unser Ziel gut erreicht, die Klinik ist in den schwarzen Zahlen (wenn man die Ergebnisse um Effekte aus der Evakuierung wg. des Elbehochwassers bereinigt), die Medizin modernisiert, drei von vier Chefärzten neu besetzt und ein komplettes Modell zur Integrierten Versorgung ausgearbeitet.

Hildebrandt GesundheitsConsult in China: Internationale Arbeiten

Im Oktober war Helmut Hildebrandt eingeladen zu einer Tagung in Beijing, China, im Rahmen der Studien im internationalen Netzwerk „Global Healthcare Productivity“, einem Projekt der Stanford University, Palo Alto, USA, vgl. auch: http://healthpolicy.stanford.edu/GHP/ Aus der Zielbestimmung: „The project on Global Healthcare Productivity aims to link disciplines and sectors through an international research collaboration in order to provide insights into rapidly changing healthcare systems worldwide. It addresses a critical void in research on the consequences of various health policy choices by focusing on comparative healthcare financing and organization, and their effects on medical decision-making, expenditures, and health outcomes, across a variety of countries.” Zu den Partnern im Netzwerk vgl. weiter hinten.
Außer einem interessanten Einblick in die rasante Dynamik der Veränderungen im chinesischen Gesundheitswesen konnten mehrere interessante Projekte mit den chinesischen Regierungsstellen und dem National Institute for Health Economics diskutiert werden. So wird im Februar eine Regierungsdelegation Deutschland besuchen und eine 4-Länder-Konferenz in China befindet sich zum Thema „Health Care Reforms, Public Private Partnership & the Consumers“ in Vorbereitung.

Weitere Anfragen zu Internationalen Aktivitäten nehmen wir gern entgegen. Kontakt unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Familiärer Zuwachs: Vom Patienten-Monitor zur Monitor-Familie für Reha-Kliniken, Mitarbeiter und Einweiser und Befragungen allgemeiner Art

Unser seit Jahren erfolgreiches Patientenbefragungsinstrument „Patienten-Monitor®“ ist jetzt Teil einer Familie von Befragungsinstrumenten. Für eine große Reha-Klinik-Kette haben wir einen spezifischen Reha-Patientenfragebogen entwickelt, und in unserer EDV einen eigenen Benchmarkpool hierfür eingerichtet. So können Reha-Kliniken ihre Stationen/Fachabteilungen nun am Wettbewerb messen, mit den gleichen grafisch aufgearbeiteten Berichten wie schon beim „Patienten-Monitor®“ für die Akut- und Regelversorgung. Wie auch bei unseren anderen Befragungsinstrumenten haben wir eng mit den Spezialisten des Institutes für Medizin-Soziologie zusammengearbeitet. Das Ergebnis sprach für sich, unsere Kunden waren begeistert.

Gerade bei den stärker werdenden Wettbewerb im Gesundheitswesen und dem immer höheren Stellenwert des Qualitätsmanagements sind Befragungen von Patienten, Kunden, Einweisern oder Mitarbeitern/innen ein unerlässliches Mittel um alle Optimierungspotenziale auszuschöpfen. Deshalb haben wir auch unser Befragungstool für Mitarbeiter, den „Mitarbeiter-Monitor®“ nochmals aktualisiert, standardisiert und auf eine automatisierte Auswertung hin verbessert. Oft sind die eigenen Mitarbeiter die besten „Berater“ für das Unternehmen, zudem ist heutzutage jeder daran interessiert, qualifiziertes Personal zu halten.

Auch der Patienten-Monitor hat ein „Face-Lifting“ in der Auswertungsdarstellung erhalten – inzwischen sind viele Krankenhäuser bei der 2. Welle der Befragung und erhalten dann neben den aktuellen Benchmarkvergleichswerten auch noch die Daten ihrer Erstbefragung mit dem PM als zusätzliche Auswertung dazu. Damit wird dann auch die Entwicklung in der Zufriedenheit dokumentiert – wichtig vor allem als Belohnungsinstrument für die Stationen, die sich in der Zwischenzeit positiv engagiert haben, aber auch als Monitoring für die Erhaltung der Zufriedenheit der Patienten.

Die Qualität unserer „Befragungs-Familie“ hat dazu geführt, dass wir auch andere interessante Befragungs-Projekte für Krankenkassen, Wellness-Einrichtungen usw. sowie Einweiserbefragungen für Krankenhäuser im letzten Jahr durchführen konnten. Je mehr Einrichtungen daran teilnehmen – umso wertvoller werden die Benchmark-Ergebnisse.

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Neue Partnerschaften: Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH wächst im Verbund

Erfolgreiche Beratung setzt heute ein intensives Expertennetzwerk voraus. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden mit dem Übergang auf das neue Jahr eine Reihe von zusätzlichen Kompetenzen zur Verfügung stellen können, mit denen wir in zahlreichen Projekten des letzten Jahres (und zum Teil schon seit langer Zeit) beste Erfahrungen gemacht haben. Einige Arbeitsbereiche und Personen, bei denen wir uns für Ihre Unterstützung im letzten Jahr besonders bedanken möchten, sind u.a.:

  • Interims-Geschäftsführung / Sanierungsmanagement / Management von Teilprojekten in Krankenhäusern:
    Dipl.-Volkswirt Günther S. Hanke, ehemals Gründungsgeschäftsführer und später Beteiligung an der Restrukturierung des Herzzentrums Dresden GmbH, langjährige Erfahrung in Krankenhausmanagement, umfassende Erfahrungen in der Restrukturierung und Ausgliederung/ Verselbständigung von Teileinheiten von Klinikzentren
    Dipl.oec.Wolfgang Plücker, langjähriger Berater mit umfangreichsten Krankenhauserfahrungen
  • Organisations- und Cost Management Beratung von Krankenkassen:
    Christoph Lankers, unter anderem als Geschäftsführer für die Inhouse-Beratung einer großen deutschen Krankenkasse tätig gewesen, außerdem Erfahrungen in der Entwicklung von Managed Care Ansätzen in Deutschland und der dafür erforderlichen IT-Struktur.
    Renate Doering, unter anderem langjährig als ltd. Mitarbeiterin einer amerikanischen Krankenversicherung tätig gewesen, auch in der Beratung von deutschen Kassen
  • Gesundheitsmanagement, Management von Arztnetzen und Integrierten Versorgungssystemen sowie Aufbau von Gesundheitszentren:
    Götz Hachtmann, u.a. langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen der Gesetzlichen Krankenversicherung, zuletzt Vorstand einer BKK. Umfangreiche Erfahrungen ebenfalls im Non-Profit-Management, u.a. in Gesundheitszentren.
  • DRG-Kalkulation und DRG-Umsetzung für Krankenhäuser wie Krankenkassen und PKV, u.a. mit spezifischen Softwaretools für die DRG-Einführung „Dr.G“. Ebenfalls: evidence based medicine (EbM):
    Prof. Johannes Köbberling, Leiter eines großen Zentrums für Innere Medizin, Lehrstuhlinhaber für Innere Medizin der Universität Witten/Herdecke und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, und Nikolai von Schroeders mit ihrer gemeinsamen Firma Köbberling und v. Schroeders Beratungsgesellschaft für Medizinmanagement.
  • Merger & Acquisition / Kauf und Bewertung von Krankenhäusern und anderen Einrichtungen im Gesundheitsmarkt:
    Gunter Freiherr von Leoprechting, ehemals Berater bei einer der großen Top-Management-Consultancies. In den letzten Jahren Mitarbeit und Projektleitung bei etwa 20 Commercial Due Diligences, Dealvolumina von 10 Mio. DM bis über 2 Mrd. DM.
  • Kommunikation rund um das Thema Kauf/Verkauf/Deal Communication:
    Christian Weyand, Geschäftsführer und Partner der Brunswick Group, einer international führenden Deal Communications Agentur
  • Kommunikation und Public Relations – für Krankenhäuser aber auch andere Kundengruppen im Gesundheitswesen: Speziell für Universitätskliniken haben wir eine Coalition of Excellence zwischen HGC, Michael Mercks und Molthan van Loon Communications Consultants GmbH geschmiedet; Dieter Schulze van Loon war bis vor kurzem der Hamburger Leiter von ECC Kohtes & Klewes und hat über viele Branchen hinweg ein excellentes Beratungs- und Umsetzungsstanding und war zusammen mit seiner Partnerin Kerstin M. Molthan mitbeteiligt an einer kürzlich erschienenen „Weißbuch Healthcare“ von BBDO, ECC und Matrix
  • Medizinische Portfolio Planungen, Kalkulation von medizinischer Ausstattung und Klinische Behandlungsabläufe sowie Qualitäts-(Peer-Review)-Audits für medizinische Abteilungen:
    Dr. med. Konrad Rippmann, Chirurg, Programmdirektor “Geplante Behandlungsabläufe“ und Geschäftsführer einer Tochterfirma des LBK Hamburg, die auf das interne Beratungs-Kow-How des größten deutschen Krankenhausträgers zurückgreifen kann; sowie diverse erfahrene und spezialisierte Mediziner, zumeist Chefärzte, gelegentlich Oberärzte aus verschiedenen Universitätskliniken, darunter UKE Hamburg, Charité, MHH etc., wie auch Schwerpunktkliniken.
  • Apotheken, Krankenhausapotheken und pharmakoökonomische Bewertungen:
    Dr. Stephan von Brandis ist Apotheker und Projektmanager eines Dienstleisters für innovative Versorgungsformen und Disease Management-Programme. Er hat umfangreiche Erfahrungen als Vertrauensapotheker einer Krankenkasse. In juristischen Aspekten kann Rechtsanwalt Dr. Martin Theilmann ihn mit umfangreichem Hintergrundwissen unterstützen.
  • Gesundheitssystementwicklung und vergleichende Analysen:
    Dr. med. Johannes Hallauer ist kommissarischer Leiter der Gesundheitssystemforschung am Universitätsklinikum Charite, Berlin, und Mitarbeit im Beraterkreis emtec e.V. und neben Hildebrandt GesundheitsConsult das zweite deutschsprachige Mitglied im internationalen Netzwerk „Global Healthcare Productivity“, einem Projekt der Stanford University, Palo Alto, USA, vgl. auch: http://healthpolicy.stanford.edu/GHP/

Partner sind u.a. in Argentina (Sonia Cavallo, Ezequiel Garcia-Elorrio), Australia (Ian Brown, Peter McDonald, Christopher McGowan, Jim Pearse), Belgium (Marie-Christine Closon, Pierre Chevelier), Canada (Adalsteinn D. Brown, Konrad Fassbender), China (Beijing: Wensheng Fan, Wei Yu, Zhenzhong Zang; Hong Kong: Billy Chow, Anita Lee, Nancy Tse; Shanghai: Suyun Hu, Xuejin Zuo), Great Britain (Penny Dash, Wilma MacPherson, Michael Maisey, Harry Burns), France (Isabelle Durand-Zaleski, Simone Sandier), Germany (Helmut Hildebrandt), Israel (Jeremy Kark, Amir Shmueli), Italy (Eugenio Anessi-Pessina, Vincenzo Atella, Giorgia Marini), Japan (Koichi Kawabuchi, Rina Yamada) Korea (Ki-Taig Jung, Soonman Kwon, Bong-min Yang), Netherlands (Hans Maarse), New Zealand (Roger Bowie, Charles Cangialose, Kathy Spencer, Audrey Teasdale), Norway (Charlotte Haug), Portugal (Carlos Cunha De Eca), Singapore (Kai Hong Phua, Hee Seng Yii), Sweden (Carl Lyttkens), Taiwan (Chee-Ruey Hsieh, Joan C. Lo, Hsiu-Chih Liu) sowie eine Vielzahle von Kooperationspartnern in den United States.

  • Rehabilitationsforschung, -konzeptentwicklungen und Medizinische Psychologie:
    Prof. Dr. Uwe Koch, Geschäftsführender Direktor des Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie im Zentrum für Psychosoziale Medizin der Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburg.
  • Disease Management und Aufbau von Kompetenzzentren:
    Prof. Dr. med. Peter Ostendorf ist seit 1986 Chefarzt der Inneren Klinik des Kath. Marienkrankenhauses in Hamburg. Er ist national und international bekannt als klinischer Internist und Kardiologe
    Prof. Dr. med. Hans-Peter Scheidel ist seit 1989 Chefarzt der Frauenklinik des Kath. Marienkrankenhauses Hamburg. Er ist Vorsitzender des Verbandes Ltd. Krankenhausärzte in Hamburg sowie Mitglied des Kuratoriums und im Fachgremium Gynäkologie der EQS Hamburg
    Dr. med. Steffen Wahler ist Leiter des Vertrags– und Leistungsbereiches einer Ersatzkasse und hat umfangreiche Erfahrungen aus Klinik, niedergelassener Praxis und der Arbeit für Krankenversicherungen in Deutschland und USA zum Thema DMPs

Neben den neuen Partnerschaften sollen die „alten“ Partnerschaften nicht in Vergessenheit geraten, hier ein Auszug:

  • Moderation, Supervision und Organisationsanalysen – mit besonderem Schwerpunkt im Sozial-, Jugendhilfe- und Suchtbereich: Dipl.Soz.päd. Wolfgang Schichterich, Standort Berlin;
  • Methodische Fragen und Problemlösungen rund um das Thema Befragungen (von Patienten- über Ärzte- und Mitarbeiter- bis zu Versichertenbefragungen) und Neu: Arbeitszeitmodelle im Krankenhaus: Prof. Dr. Dr. Alf Trojan und Dr. Stefan Nickel, beide Institut für Medizin-Soziologie der Universität Hamburg, sowie Prof. Dr. Alfred Oppolzer, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik;
  • Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung – allgemein wie aber auch speziell zum Bereich Wahlleistungen: Dr. Friedrich Vogelbusch, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein GmbH und Dipl.Kfm. Gerhard Oswald, u.a. auch mit umfangreichen Erfahrungen im Bereich ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen;
  • Gerade umfangreichere und verantwortungsvolle Projekte erfordern häufig auch die Einbeziehung juristischer Kompetenz. Unternehmensberatungen dürfen aufgrund rechtlicher Beschränkungen Rechtsberatung nicht selbst durchführen. Eine langjährige Kooperation zu den Themen Gesellschaftsrecht (Gesundheitszentren, Kooperationsvereinbarungen, Integrierte Versorgungsformen) und Steuerrecht (Gemeinnützigkeit, Umsatzsteuerrecht u. a.) besteht mit Hildegard Hesselmann, Fachanwältin für Steuerrecht, Hamburg. Weitere Kooperationen bestehen mit mehreren anderen RA-Kanzleien, u.a. solchen mit Schwerpunkten im Arzthaftungsrecht, Leistungsrecht sowie Arbeitsrecht.

Eine weitere Form der Expertenvernetzung ist die Mitgliedschaft in professionellen Gesellschaften und eigens dafür geformten Netzwerken. Hier sollen besonders herausgestellt werden:

  • Bei Beratungsanfragen rund um den Themenkomplex Bau, Gesundheitsoptimierte Gestaltung und Design für Gesundheitsunternehmen: Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH ist Mitglied des Netzwerkes Life-Energy-Design, einem Netzwerk unabhängiger Planer und Berater von Gesundheitsunternehmen. Das Netzwerk verfügt auch über eine eigene Homepage: www.Life-Energy-Design.de und ist dabei eine große Vergleichsstudie über die Gesundheits-Outcome-Effekte und die wirtschaftlichen Effekte von gesundheitsförderlichem Bauen vorzubereiten. In den USA gibt es inzwischen einen eigenen Zweig des „Evidenced-based-design“. Wir stehen sowohl mit amerikanischen wie aber auch skandinavischen Zentren dazu in Verbindung. Interessierte Krankenhäuser aber auch Versicherungen und Industrie sind herzlich gern eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
  • Bei Beratungsanfragen rund um den Themenkomplex Gesundheitsförderung: Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH ist assoz. Mitglied im Deutschen Netz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser – DNGfK und kann auf umfangreiche eigene Erfahrungen in diesem Themenbereich wie aber auch die einer Vielzahl von Experten des Netzwerks zurückgreifen. www.dngfk.de
  • Bei Beratungsanfragen rund um den Themenkomplex Qualitätsmanagement und EFQM / KTQ: Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH ist Mitglied der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen - GQMG und kann auf umfangreiche eigene Erfahrungen in diesem Themenbereich wie aber auch die einer Vielzahl von Experten des Netzwerks zurückgreifen.

Für Fragen und Anregungen rund um die beteiligten Partner im Expertennetz von Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH haben wir ebenfalls eine eigene e-mail-Adresse eingerichtet. Sie erreichen uns direkt über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Neue Veröffentlichungen: HGC in 2002

  • Ballast, T., Brunner, M., Jann, A., Hildebrandt, H., Messerschmidt, N., Praetsch, O.: "Integrierte Versorgungsgemeinschaft Elbe-Jeetzel - Pilotprojekt zur integrierten Versorgung gemäß § 140 b SGB V (Manuskript)", in: Das Krankenhaus als Anbieter von Leistungen in der integrierten Versorgung nach § 140 a bis h SGB V - Materialiensammlung -, 2. geänderte Auflage, Deutsche Krankenhausverlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf, 2002Neue Akzente: Vorausschau auf Termine und Beratungsschwerpunkte in 2003
  • Hildebrandt H., Theilmann, M.: "Neue Optionen für die Krankenhausapotheke! Novellierung des Apothekengesetzes und Disease Management Programme", in: KrankenhausManagement aktuell 11/2002, Verlag WIKOM GmbH, Wegscheid, 2002
  • Hildebrandt, H.: "DKG und PKV-Verband einigen sich auf Preis-Empfehlungen", in: KlinikManagement Aktuell - September 2002, Verlag WIKOM GmbH, Wegscheid, 2002
  • Hildebrandt, H.: "Wer ist die Schönste im ganzen Land? - Rankings im Gesundheitswesen", in: impulse, Newsletter zur Gesundheitsförderung Nr. 36/2002, [Wa(h)re Gesundheit?] , Landesvereinigung für Gesundheit e. V., Hannover, 2002
  • Molthan, K; Rippmann, K.; Merks, M.: Struktur-, Veränderungs- und Kommunikationsmanagement im Krankenhaus. In „Weißbuch ForumHealthcare“. ECC und BBDO und Matrix Gruppe
  • Hesselmann, H.: "Integrierte Versorgung unter Einbeziehung von gemeinnützigen Krankenhäusern - ausgewählte steuerliche Fragen", in: Recht und Politik im Gesundheitswesen, [8:4 (2002)] , pmi-Verlag AG, Holzheim, 2002
  • Hildebrandt, H.: Integrierte Versorgung: Und sie bewegt sich doch... Ein Vertrag nach § 140 SGB V. In: Eissing, Uwe; Noelle, Guido; Kuhr, Norbert (Hrsg.): "Mednet - Arbeitsbuch für integrierte Gesundheitsversorgung", [Mednet Arbeitsbuch 2002/3] , Edition Temmen, Bremen, 2002

Neue Akzente: Vorausschau auf Termine und Beratungsschwerpunkte in 2003

Weiterentwicklung im Bereich Integrierte Versorgung, Gesundheitsförderung und Disease Management, u.a.:

  • Gründung eines Regionalnetzwerks Nord im Rahmen des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser am 3. Febr. 2003 in Hamburg
  • Intensivseminar mit Helmut Hildebrandt zum Aufbau Integrierter Versorgungssysteme: 20. Febr. 2003 in Berlin (Veranstalter I.I.R.)
  • Disease Management Programme für Krankenhäuser / Aufbau von Kompetenzzentren 1.und 2. April 2003 (Veranstalter MCC)
  • Vortrag von Helmut Hildebrandt zu „Förderung der Versorgungsqualität im ländlichen Raum durch den Aufbau integrierter Versorgungssysteme“ auf der Jahrestagung 2003 der GQMG vom 8.-10.5. in Wiesbaden: „Qualität und Markt: Bedarf – Versorgung – Perspektiven“
  • Fortführung der Ausarbeitung von Modellkonzeptionen für die Teil- und Vollvarianten Integrierter Versorgung im großstädtischen Raum, u.a. in Süddeutschland, Berlin, in Bremen und im Ruhrgebiet

Weiterentwicklung im Bereich Aufbau von Kompetenzzentren, u.a.:

  • Für Febr./März 2003 geplant: Organisation einer Veranstaltung für die Vereinigung Leitender Krankenhausärzte, Hamburg, mit Prof. Lauterbach zur Notwendigkeit von Kompetenzzentren
  • „Verbessern Medizinische Kompetenzzentren die Qualität der medizinischen Behandlung? Evidenz – Aufbau – Qualitätssicherung – Finanzierung – DMPs“ Konferenz am 25.März 2003 im Rahmen des „HealthUpdate Kongresses mit Messe in Nürnberg
  • Fortführung der laufenden Grundlagenstudie und Aufbau weiterer Kompetenzzentren, u.a. im Raum Sachsen und in Hessen

Fortführung und Erweiterung der „Monitor“-Familie u.a.:

  • 2. Welle von Befragungen mit den bisherigen Kliniken und Fortführung der Neubefragungen
  • Durchführung von Mitarbeiter- und Patienten-Befragungen in weiteren Reha-Kliniken
  • Kundenbefragung für Versicherungen und Wellnesseinrichtungen sowie Thermen
  • Vorbereitung einer Kooperation mit einem Partnerunternehmen im Bereich von Qualitätsvergleichen und Benchmarks
  • Weitere Automatisierung der Befragungsinstrumente und Verbesserung des digitalen Datenmanagements sowie Programmierung weiterer Differenzierungsmöglichkeiten im Berichtswesen
  • Weiterentwicklung des Benchmark-Club-Gedankens und des Kontakts der Häuser untereinander zum Voneinander –lernen.

Erweiterung von Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH über die deutschen Grenzen hinaus / Kooperationsprojekte im Ausland

  • Mit einer renommierten Schweizer Management Consultingfirma sind wir z.Zt in der Ausarbeitung einer Kooperation, die uns zum einen den Schweizer Markt öffnet und zum anderen für Großprojekte in Deutschland zusätzliches Knowhow sichert.
  • Mit Freunden aus Österreich sind wir ja schon lange im Dialog, diesen wollen wir aber im nächsten Jahr zielgerichtet erweitern. Das sind zum einen der Prof. Dr. Christian Köck und Dr. Heinz Ebner von der Koeck, Ebner & Partner GesmbH und zum anderen der Univ. Prof. Dr. Jürgen Pelikan vom Ludwig Boltzmann-Institut (LBI) für Medizin- und Gesundheitssoziologie.
  • Vortrag auf der „International Conference on New Research and Developments in Integrated Care” 21-22 February 2003 at the Institute for Health Studies, Barcelona, Spain
  • Planung einer Konferenz gemeinsam mit Regierungen, Stiftungen und Industrievertretern der vier Länder China, Deutschland, Japan und Südkorea unter der Überschrift: Health Care Reforms, Public Private Partnership & the Consumers: Challenges - Lessons Learned – Sustainability Verstärkte Zusammenarbeit mit Stiftungen, der EU und der GTZ – einzelne Projekte sind z.Zt. gerade in Vorbereitung
 
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