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Forschungsprojekt des Bundes zu Potenzialen der Integrierten Versorgung in den Neuen Bundesländern

Im Rahmen eines Studienauftrages (Az Z 6 –10.08.06.1.49) durch das Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Abteilung „Aufbau Ost, Raumordnung und Strukturpolitik“ wurde von der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH untersucht, inwieweit die Integrierte Versorgung nach § 140 a-d SGB V und die Ermöglichung der Medizinischen Versorgungszentren nach § 95 Abs. 1 S. 1 Optionen und Potenziale zur Entwicklung neuartiger unternehmerischer Strukturen in den Neuen Bundesländern eröffnet.

Neben den Ausstrahlungseffekten der Integrierten Versorgung auf die Beschäftigungsstruktur und die Veränderung lokaler Dienstleistungsmärkte waren auch Fragen der Sicherung medizinischer Versorgung in der Fläche durch Ansätze der Integrierten Versorgung und rechtliche bzw. strukturelle Hürden bei der Umsetzung von Modellen der Integrierten Versorgung Gegenstand der Untersuchung.

Die Ergebnisse dieses Forschungsauftrages haben wir im Januar 2005 vor dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Herr Tilo Braune, der Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Dr. Marianne Linke, dem Abteilungsleiter des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung, Herr Franz Knieps, dem Abteilungsleiter des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Dr. Uwe Nehring, Vertretern der Krankenkassen und ausgewählter Pilotprojekte sowie weiteren Experten im Rahmen eines Workshops in Greifswald präsentiert.

Als zentrale Schlussfolgerung des Forschungsprojektes ist festgestellt worden, dass die Neuen Versorgungsformen durchaus Potenzial für die Entwicklung neuartiger unternehmerischer Strukturen in den Neuen Bundesländern bergen. Schätzungsweise sind bislang rund 220 Mio. Euro investiert und rund 600 Arbeitsplätze im Rahmen der Neuen Versorgungsformen in den neuen Bundesländern entstanden. Auch im großen Potenzial der Integrierten Versorgung für die Sicherung der medizinischen Versorgung in der Fläche stimmten die Experten mit den Gutachtern überein.

Hürden, die einer Fortentwicklung und weiteren Ausbreitung der Neuen Versorgungsformen abträglich gegenüber stehen sind ebenso identifiziert worden. In diesem Zusammenhang wurden durch die Gutachter eine Reihe von Empfehlungen an die verschiedenen Akteure gegeben, wie die Rahmenbedingungen für eine weitere Verbreitung und Fortentwicklung zu verbessern sind.

Herr Franz Knieps versprach, einige der Empfehlungen in die weitere Diskussion im Bundesministerium einzubringen. Darüber hinaus verständigten sich die Vertreter der Bundes- und Länderministerien auf eine Kooperation zur Förderung ausgewählter Modelle der Integrierten Versorgung im Rahmen eines übergreifenden Projektes.

Downloads als PDF Datei

Agenda zum Workshop

Gutachten der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH

Vortrag der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH

Vortrag Stephan Wegener von der Klinik St. Marienstift

Vortrag Uwe Deh von der AOK Sachsen-Anhalt

Vortrag Gunter Gotal von der Universität Greifswald

Pressemitteilung der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH

Pressemitteilung des Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt

Pressemitteilung des Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern

 
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