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Gutachten der Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH, vorgestellt am 08.06.98 durch die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde, Senator Dr. W. Maier
Titelseite im Lokalteil des Hamburger Abendblattes:
"Das ist die neue Hafenklinik"
Auszüge aus der Presseerklärung des Senators:
"Senator Dr. Willfried Maier stellt neues Konzept für Sozial- und Gesundheitszentrum vor
Nachdem im Frühjahr 1997 das traditionsreiche Hafenkrankenhaus geschlossen wurde, liegt nun ein neuer Sachstandsbericht für ein integriertes Sozial- und Gesundheitszentrum (SGZ) in St. Pauli vor...
... Auf dem südlichen Teil des Geländes des ehemaligen Hafenkrankenhauses sind die zentralen Einrichtungen des SGZ vorgesehen: Praxisklinik, Port Health Center, Ambulanzen und ein Fachärztehaus mit einem Praxisnetz von niedergelassenen Ärzten. Dieser Kernbereich soll verknüpft werden mit einer Leitstelle (Medical Call Center), einer Apotheke/Sanitätshaus, einem Reha-Zentrum sowie weiteren Praxen niedergelassener Ärzte, die weiterhin an vorhandenen Standorten arbeiten. An der Umsetzung dieses Konzeptes wollen sich bisher 20 niedergelassene Ärzte beteiligen, die sich in einem Ärztenetz "Hanse-Ärzte" bereits organisiert haben...
... Das Angebot des SGZ zielt überwiegend auf eine präventive und ambulante Behandlung ab. Dadurch können die vergleichsweise hohen Kosten für stationäre Behandlung überwiegend vermieden werden...
... In dem Sachstandtsbericht legt der von der STEB beauftragte Gutachter, die Firma HILDEBRANDT GESUNDHEITSCONSULT, Varianten für Vergütungssysteme vor, die eine präventiv-ambulante Behandlung honorieren, anstatt die stationäre zu bevorteilen...
... Die Kombination verschiedener vorbeugender, pflegerischer und medizinischer Einrichtungen bietet eine umfassende Versorgung, die in vielen Fällen eine stationäre Behandlung vermeiden kann. Dadurch würden für alle Beteiligten die Kosten gesenkt werden, was angesichts der angespannten finanziellen Situation in der medizinischen Versorgung hoch wünschenswert ist.
Nach den Konflikten um das Hafenkrankenhaus Anfang 1997 ist es ein großer Fortschritt, wenn heute ein so lebendiges und modernes Projekt entscheidungsreif vorliegt: keine bloße Idee mehr, sondern ein duchgearbeiteter und durchgerechneter Vorschlag einschließlich der Menschen, die ihn verwirklichen wollen."
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