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HGC-News 03/2010
Erstmalig untersucht:
Das Potenzial Neuer Versorgungsformen für die Medizinprodukteindustrie
Liebe Mandanten und Geschäftspartner,
unsere aktuelle „HGC News“ stellt das Potenzial Neuer Versorgungsformen für den Marktzugang innovativer Medizinprodukte in den Mittelpunkt. Zum ersten Mal wurden damit Potenzial und Erfolgskriterien Neuer Versorgungsformen ausschließlich aus der Perspektive der Medizinprodukteindustrie analysiert.
Unser Ergebnis:
Der durchgehende Verbotsvorbehalt in den Neuen Versorgungsformen bietet qualitätsorientierten Anbietern mit versorgungsverbessernden Innovationen die konkrete Chance, ihre Produkte zeitnah in der Versorgungsrealität zu platzieren und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Regelversorgung zu gehen. Neben einem Nutzennachweis sind dafür vor allem die Produkteinbindung in gute Versorgungskonzepte, Partnerschaften mit Leistungsanbietern und Krankenkassen sowie die Bereitschaft zur Ergebnisverantwortung notwendig. So eingesetzt, profitieren neben dem Patienten und den Anwendern aus dem stationären und ambulanten Bereich genauso die Krankenkassen und die Industrie.
Mit dieser Analyse wollen wir ein Zeichen setzen: Der Marktzugang versorgungsverbessernder Innovationen ist auch unter den zunehmend restriktiven Zugangsbedingungen des Gesundheitssystems möglich. Die wichtigsten Analyseerkenntnisse haben wir im Rahmen eines gemeinsam mit dem BVMed veranstalteten Seminars zahlreichen Vertretern der Medizinprodukteindustrie vorgestellt. Einige interessante Inhalte finden Sie in diesen News.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
Mit den besten Grüßen
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| Dr. Eva-Julia Català y Lehnen | Magnus Stüve | Peter Saade |
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1. Seminarprogramm
Themenblock 1 |
Themenblock 2 |
Themenblock 3 |
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Neue Marktzugangsoptionen außerhalb der Regelversorgung über Neue Versorgungsformen: Erfolgskriterien, differenzierte Marktzugangsoptionen, Auswirkungen auf Reimbursement, Marketing und Vertrieb |
Sich verändernde Märkte und Zielgruppen: Erfolgsversprechende Produktpositionierung bei den einzelnen Zielgruppen Krankenhaus, Arztnetze und Krankenkassen für vorhandene und neue Produkte |
Das Potenzial gesundheitsökonomischer Analysen für den Marktzugang: |
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Impulsreferat: Magnus Stüve |
Impulsreferat: Zielgruppenorientierung als Erfolgsfaktor in Neuen Versorgungsformen Peter Saade |
Impulsreferat: Magnus Stüve |
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Im Fokus: Differenzierte Markt-zugangsoptionen Magnus Stüve |
Die Perspektive einer Krankenkasse Dr. Christoph Vauth |
Kosteneffektivitätsanalysen aus der Praxis: Ein anwendungs-orientiertes Fallbeispiel Dr. Eva-Julia Català y Lehnen |
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Praxisbericht: Auswirkungen auf Reimbursement, Marketing und Vertrieb Magnus Stüve |
Die Perspektive eines Arztnetzes Martin Wetzel |
Auswirkungen und Potenzial der steigenden Kosten-Nutzen-Orientierung auf die Medizinprodukteindustrie Peter Saade |
2. Inhalte der Veranstaltung
Vor dem Hintergrund der sich intensivierenden Diskussion um den Marktzugang von Innovationen stand die Frage, wie versorgungsverbessernde Innovationen Zugang zur Patientenversorgung erlangen können, im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.
Dabei sind die „Baustellen“ für qualitätsorientierte Anbieter eindeutig identifiziert. Sie stehen oftmals vor dem Problem, dass ihre Innovationen zwar einen Versorgungsmehrwert darstellen, dieser aber nur unzureichend belegt werden kann oder erst zeitverzögert eintritt. Im sektoral getrennten Gesundheitssystem fehlen dafür aber leider oftmals die Nachfrager.
Wenn diese „Baustellen“ im Kollektivvertragssystem offensichtlich nicht ausreichend behoben werden können, stellt sich die Frage, welchen Beitrag Neue Versorgungsformen leisten können, um versorgungsverbessernden Innovationen den Marktzugang zu ermöglichen. Die konkreten einzelnen Neuen Versorgungsformen sind die Folgenden:
Interessant ist dann ein Blick auf die vom Gesetzgeber definierten Erwartungen an und Ausgestaltungsoptionen für Neue Versorgungsformen:
Als die am meisten erfolgsversprechenden Neuen Versorgungsformen kristallisieren sich für die Medizinprodukteindustrie die Hausarztverträge nach § 73b SGB V, die Facharztverträge nach § 73c SGB V und die Integrierten Versorgungsverträge nach § 140 SGB V heraus.
Einen ersten Überblick darüber, wie die Medizinprodukteindustrie bis heute in diese Vertragsformen eingebunden ist, gibt die folgende Abbildung:
Als Erfolgskriterien für den Marktzugang in den Neuen Versorgungsformen konnten eindeutig identifiziert werden:
Während das für die Medizinprodukteindustrie mit den Neuen Versorgungformen verbundene Absatzvolumen heute noch überschaubar ist, ist das Potenzial für den kurzfristigen Markteintritt und die strategische Relevanz gar nicht hoch genug zu bewerten.
Um die Chancen auf den erfolgreichen Markteintritt des einzelnen Produktes dann auch realisieren zu können, kommt es vor allem darauf an, die Produktvorteile sowohl auf der Kosten- als auch auf der Nutzenseite darstellen zu können und gemeinsam mit Anwendern und Krankenkassen wertschöpfende Versorgungskonzepte zu entwickeln.
Dabei kann die Darstellung der Überlegenheit auch bei Fehlen umfassender klinischer Studien (in der Anfangsphase der Regelfall bei den meisten Innovationen) durch gesundheitsökonomische Modellierungsverfahren erreicht werden. Die damit verbundenen Vorteile liegen auf der Hand.
Wenn die eindeutig identifizierten Erfolgskriterien berücksichtig werden, steht dem Marktzugang über Neue Versorgungsformen und einem attraktiven Reimbursement nicht mehr viel im Weg. Das dafür notwendige produktspezifische Anwendungskonzept gewährleistet zudem, dass die Präferenzen von Anwendern, Industrie und Krankenkassen gleichzeitig getroffen werden und damit eine versorgungsverbessernde Partnerschaft entstehen kann.
Eine Druckversion der Präsentation können Sie hier herunterladen.
3. Pressemitteilung des BVMed
Der BVMed hat eine dreiseitige Pressemitteilung zu der Veranstaltung veröffentlicht. Mehr dazu finden Sie hier.
4. Fazit
Mit diesem Seminar hat HGC erstmalig Potenzial und Erfolgskriterien der Neuen Versorgungsformen spezifisch für die Medizinprodukteindustrie systematisch aufgearbeitet und dargestellt. Dabei ist klar geworden, dass die Medizinprodukteindustrie dann zunehmend erfolgreich am Potenzial der Neuen Versorgungsformen partizipieren wird, wenn es ihr gelingt, die gemeinsame Schnittmenge von Krankenkassen und den von diesen gebundenen Anbietern zu treffen. Dass dies möglich ist, haben verschiedene Unternehmen, unterstützt durch unsere Beratungsleistungen, bereits bewiesen.
KONTAKT
Für weitere Informationen zu unserer Analyse stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wenn Sie selber vor der Herausforderung stehen, „Ihre“ Innovation in die Versorgungsrealität zu bringen, unterstützen wir Sie gerne dabei. Sowohl in den Neuen Versorgungsformen als auch im Kollektivertrag.
Magnus Stüve (
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Dr. Eva-Julia Català y Lehnen (
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Peter Saade (
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
)
Telefon: 040 – 51 48 55 – 0.
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