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Herbstbrief 2009 - Der Weg zum Marktzugang für Innovationen mit echtem Versorgungsnutzen – wir gestalten ihn

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Herbstbrief 2009
Über 150 Gäste beim HGC-Jubiläum 2009 – Bedeutung von Gesundheitsnutzen steigt
Der Weg zum Marktzugang für Innovationen mit echtem Versorgungsnutzen – wir gestalten ihn
HGC entwickelt Konzept für regionale medizinische Versorgung in östlichen Bundesländern
Niedersächsischer Landtag fordert HGC zur fachlichen Stellungnahme auf
Neue, faszinierende Möglichkeiten der Datenanalyse live erleben – am 5. November 2009 in Hamburg
KBV organisiert Versorgungsmesse im März 2010 gemeinsam mit HGC
HGC-Diskussionsveranstaltungen für die Gesundheitswirtschaft starten im November
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Der Weg zum Marktzugang für Innovationen mit echtem Versorgungsnutzen – wir gestalten ihn

Der Marktzugang von Innovationen war eines der Schwerpunktthemen unseres Jubiläumskongresses. Gemäß dem Kongressmotto „Mehr Gesundheitsnutzen“ haben wir die Frage, welcher Nutzen von Innovationen erwartet werden muss, in den Mittelpunkt gestellt. In diesem Rahmen wurden auch zwei vielversprechende Innovationen vorgestellt: Das CyberKnife der Firma Accuray, mit dem eine Hochdosis-Strahlung millimetergenau an einen Tumor verabreicht werden kann, um unter anderem die typischen Nebenwirkungen der Strahlentherapie zu vermeiden und die gerätegestützte Medizinische Kräftigungstherapie von Kieser Training, um durch Kraftaufbau eine dauerhafte Schmerzreduktion zu erreichen.

Beiden Innovationen ist gemeinsam, dass der mit ihrem Einsatz verbundene Versorgungsnutzen international bereits in der konkreten Anwendung gezeigt werden konnte. Um ihr Potenzial auch für das deutsche Gesundheitssystem erkennen zu können, haben wir jeweils eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt und dabei konsequent die GKV-Perspektive eingenommen. Das Ergebnis: Für beide Innovationen haben wir in klar erkannten Indikationsbereichen eine Überlegenheit gegenüber bestehenden Therapiestandards nachgewiesen.

Darüber hinaus haben wir durch die Analyse der Studienergebnisse die folgenden Elemente als Voraussetzung für den zukünftigen GKV-Markteintritt identifiziert: Innovationen müssen bestehenden Therapieoptionen zukünftig sowohl in der gesundheitsökonomischen Kosten-Nutzen-Beurteilung als auch in der konkreten Anwendung überlegen sein. Dafür ist das Anwendungsgebiet genauso wie der erwartete Anwendungsnutzen konkret zu definieren. Besonders interessant werden Innovationen für die Kostenträger dann, wenn das durch sie erreichte Therapieergebnis über eine zu definierende Zeitspanne stabil gehalten werden kann. Dabei kommt einem Strukturen und Prozesse berücksichtigendem Versorgungsmanagement eine große Bedeutung zu. Durch dieses ist die technische Produktüberlegenheit in ein überlegenes Wertschöpfungskonzept zu transferieren.

Beide Beratungsprojekte haben uns in unserer Überzeugung bestätigt, dass nutzenstiftende Innovationen auch unter den bestehenden Restriktionen in den Markt eingeführt werden können. Unseren nutzenorientierten Ansatz zur „Innovationsförderung“ haben wir unter anderem in der Septemberausgabe 2009 der KU Gesundheitsmanagement am Beispiel des CyberKnife unter dem Titel: "Geschäftsfeld Innovationen – Ergebnisorientierung ermöglicht medizinischen Fortschritt und Differenzierung im Wettbewerb" (Download) veröffentlicht.

Herr Magnus Stüve ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und Frau Dr. Eva-Julia Weyler ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) geben Ihnen gerne Auskunft.



 
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